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Bericht zur Winter-Ori 2012
Entnommen aus: Gerd Plietsch Presse,
Motorsport-Info 4/2012



Nächtliche Hatz durch den
verschneiten Steinwald

 
Gräf/Herrmann und Hodel/Schmidt Klassensieger
bei Winter-Orientierungsfahrt Marktredwitz


(gpp) – Der Steinwald, Grenzgebirge zwischen Oberfranken und der Oberpfalz. Und immer wieder gerne bevorzugtes Ausflugsgebiet der nord- und gesamtbayerischen Rallyesportler. Geadelt schon vor vierzig Jahren bei der legendären Olympiarallye 1972 und später langjähriger Haupttummelplatz vieler nachfolgender Bayer. ADAC-Winterrallyes des heimischen Motorsportclubs in Marktredwitz. Was Wunder, dass die Nachfahren jener Akteure, von denen der mittlerweile fast 87-Jährige Olympia- und Winterrallye-Fahrtleiter Hans Schwägerl noch immer bei Start und Ziel vor Ort anwesend ist, sich genau dieses Terrain für ihre diesjährige, zweite Winter-Orientierungsfahrt aussuchten – um fein säuberlich die alltägliche Rallyespreu vom besonderen Rallyeweizen zu trennen.

Über 130 km, verpackt in Pfeil- und Punktskizzen sowie eine Drehpunktskizze, hatten Fahrtleiter Helmut Burner und Streckenchef Manfred Köstler (beide Nagel) ihren 34 (!) Teilnehmern auf neun Seiten Fahrtunterlagen gepackt und sie ab 16 Uhr vom Marktredwitzer Meister-Bär-Hotel aus, auf die insgesamt 4-einviertel Stunden lange Orientierungsfahrt geschickt.

Am Start befand sich die gesamte nord-ost-oberfränkische Orientierungs-Elite, darunter der Hofer Orie-´Professor` Wolfgang M. Schmidt, die mehrfachen NOO-Orie-Gewinner Nestor/Morgenstern vom AMC Naila sowie die Fränk. Schweiz´er Hillebrand/Breiter, um nur einige wenige der Protagonisten zu benennen. Sie und alle anderen, darunter auch erneut 15 Nachwuchsteams von denen auch alle (!) das Ziel in Wertung erreichten, durch- und vermaßen den Steinwald ein weiteres Mal und entdeckten dabei, dass noch immer – oder schon wieder – nicht alle Straßen und Wege so in den topographischen Karten eingezeichnet sind, wie sie sich in der Natur darstellen! Auf teilweise verschneiten, ja stellenweise sogar verwehten und auch hin und wieder äußerst glatten, sowohl asphaltierten als auch geschotterten Wegen ging es über Lengenfeld und Poppenreuth nach Friedenfels, Reuth bei Erbendorf und Waldeck. Die weiteren Stationen waren dann bekannte Rallye-Orte wie Oberwappenöst und Zinst, und über Neusorg, Pullenreuth und Waldershof wurde wieder der Startort Marktredwitz erreicht. Nicht ohne unterwegs zahllose – stellenweise aber auch gut ´versteckte` – so genannte „stumme Kontrollen“ (Nummerntafeln am Wegesrand, deren Notierung auf der Bordkarte der Teilnehmer die richtige Fahrt bescheinigte und deren Fehlen mit Strafpunkten bewehrt ist und woraus schließlich die Wertung erstellt wird; Anm. d. Red.) zu passieren, zu erkennen und zu notieren.

Als einer der Höhepunkte entpuppte sich dabei die Kurz-Etappe von der Zeitkontrolle zwei zur Zeitkontrolle drei, innerhalb der rund um Waldeck verschiedene, durchnummerierte Punkte auf der Karte in der richtigen Reihenfolge (und ohne bereits gefahrene Wege und Straßen zu kreuzen) angefahren werden mussten. Ein, zwei oder auch manchmal sogar drei Lampenpaare steuerten dabei in finsterster Nacht oftmals von allen vier Seiten auf eine Kreuzung zu, verwirrten sich, bildeten offensichtlich unentwirrbare Knäuel und trennten sich dann auf wundersame Weise wieder ohne irgendwelche Schäden zu hinterlassen – und das nicht selten auch wieder in alle vier Richtungen. Nicht viele wussten auf Anhieb den richtigen Weg und irrten minutenlang durch die Nacht, so dass es an der nachfolgenden Zeitkontrolle für viele Teams ordentlich Zeitstrafpunkte hagelte; von Streckenstrafpunkten, für ausgelassene oder nicht in der richtigen Reihenfolge angefahrene „stumme Kontrollen“, ganz zu schweigen. (Leider stellte sich bei der spätabendlichen Auswertung heraus, dass dem Veranstalter genau in dieser Etappe ein Fehler in der Fahrtanweisung unterlaufen war, so dass diese Etappe im Nachhinein neutralisiert werden musste.) Im Angesicht des Zieles galt es abschließend noch rund um Waldershof, Rodenzenreuth und Leutendorf eine Drehpunktskizze – zunächst zu übertragen, dann auf die entsprechende Karte anzulegen, eine logische Strecke zu finden und diese abschließend auch noch – zu befahren, bevor die Bordkarte „endlich“ zur Auswertung am Ziel abgegeben werden konnte.

In der mit 19 Startern besetzten Klasse der Profis siegten die Hofer Helmut Hodel und Wolfgang Schmidt mit lediglich drei Strafminuten vor den Oberpfälzern Manfred Keller und Martina Mark, die trotz eines Aufhängungsschadens das Ziel mit lediglich 12 Strafpunkten erreichten. Den dritten Platz belegten die AMC Naila´er Steffen Nestor und Frank Morgenstern vor Dieter Hillebrand und Martin Breiter vom MSC Fränk. Schweiz mit jeweils 20 Strafpunkten, wobei Nestor/Morgenstern die längere strafpunktfreie Fahrt zurückgelegt hatten. Die Klasse der Anfänger gewannen die Marktleuthener Stefan Gräf und Michael Herrmann, die die gesamte Winter-Orientierungsfahrt tatsächlich als einziges Team mit Null-Strafpunkten bewältigt hatten (also den Anfängerschuhen offensichtlich schon entwachsen sind), vor Vater und Tochter Erik und Julia Schneider (die mit 13 Jahren auch jüngste Teilnehmerin war) mit 40 Strafpunkten. Ebenfalls 40 Strafpunkte, diese aber früher erreicht, hatten die Drittplatzierten Michael Hensel und Jürgen Rohman, ebenfalls vom MSC Marktleuthen. Der Damenpreis ging schließlich an Martina Mark vom MSC Wiesau.

Bei der Siegerehrung bedankten sich Fahrtleiter Burner und Streckenchef Köstler nicht nur bei den Teilnehmern für die faire Teilnahme, „sondern auch und ganz besonders bei unseren Helfern, die bei Nacht und fast arktischen Temperaturen draußen ausgeharrt haben, bis wirklich das letzte Team das Ziel erreicht hatte!“

Weitere Informationen sowie die kompletten Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter: www.msc-marktredwitz.de.



Gerd Plietsch

 

 

 

 

 

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